Elbjazz Hamburg

Elbjazz Festival 2026

Mein alter Freund Uwe hatte mir, ähnlich wie vor 18 Jahren beim Tønder-Festival, schon lange das Elbjazz-Festival in Hamburg nahegelegt. Die Musik und der Hamburger Hafen, das sei doch für mich als altem Jazzfan und studentsichem Arbeiter im Hamburger Hafen gennau das Richtige.

Und recht hatte er; in diesem Jahr habe ich zugeschlagen und bin dann zum gleichen Tor zum Festival reinmarschiert, das ich vor fast 50 Jahren zu meinem Arbeitsplatz bei Blohm und Voss passieren musste.Genau diese Atmosphäre mit Bühnen und Kränen hat mich nun auch fotografisch inspiriert.

Diese Serie beinhaltet deshalb nicht viele Geschichten einzelner Konzerte, sondern Impressionen des Elbjazzfestivals mit dieser besonderen Mischung aus Kunst und Arbeit. Nachdem das Festival die Mitnahme einer professionellen Fotoausrüstung verboten hatte, musste ich am zweiten Tag etwas improvisieren, um herauszufinden was mit einem Smartphone alles möglich ist.

Das Festival war musikalisch hervorragend besetzt, am ersten Tag sind hier die NDR Bigband mit John Beasley, Incognito und Jamie Cullum zu erwähnen. Am Samstag ging es dann von halb vier Uhr am Nachmittag bis Mitternacht hochkarätig weiter, vor allem die Schiffbauhalle war hervorragend besetzt. Hier spielten Luca Ciarla Molisound und Nicole Johänntgen mit ihren Bands und eine hervorragende Jazzformation „The Bad Plus“. Auf der Helgen Stage spielte Christone "Kingfish" Ingram eine fantastische Mischung aus Muddy Waters und Jimi Hendrix mit vielen funkigen Elementen.

Den Abschluss bot Tom Jones, der mit seinen 86 Jahren eine hinreißende Show hinlegte. Er kam ein wenig wackelig auf die Bühne, sang zwei Lieder vom Alter im Sitzen. Altersgemäß könnte ich aus meiner Sicht sagen, aber dann stand er auf und bot geschlagene eineinhalb Stunden Musik vom feinsten.

Zum Festival 2026 mit Kränen, Containern und toller Musik geht es hier ...